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Aufforsten am Wank - 400 Kiefern für den Schutzwald

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Schon seit mehr als 10 Jahren ist es an der Zugspitz-Realschule ein fester Bestandteil des Schulkalenders, dass alle Schüler und Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten  Weilheim Anfang des Schuljahres Bäume zur Rettung des Bergwaldes pflanzen.

Joachim Mark vom AELF Weilheim kam eine Woche vor der Pflanzaktion an die Zugspitz-Realschule und hielt einen interessanten Vortrag über die Bedeutung des Bergwaldes. Ziel war es, den Schülern und Schülerinnen die Zusammenhänge und die komplexen Abläufe in einem Schutzwald näher zu bringen. Sie erkannten, dass sie mit dem Pflanzen von Kiefern am Wank aktiv etwas für den Erhalt und die Pflege unserer Wälder leisten werden.

In diesem Jahr befand sich die Pflanzfläche für die über 400 Kiefern am Steinbichel, oberhalb des Gschwandtnerbauer.

Am Morgen des 23.September trafen sich die drei 9. Klassen mit ihren Lehrern und dem Team, das der Revierförster Joachim Mark zusammengestellt hatte, am Parkplatz in Schlattan. Dort wurden die 65 Schüler und Schülerinnen in kleinere Gruppen eingeteilt, erhielten die Pflanzhauen und nicht zu vergessen, das von der Schule gestiftete Proviant. So manch einer hatte nach der aufwendigen Anreise schon so Hunger, dass die von Frau Kandsberger gut gepackten Brotzeittüten schnell leer waren.

Zu der oberhalb des Gschwandtnerbauer gelegenen Pflanzfläche ging es dann im Fußmarsch noch eine gute Dreiviertelstunde weiter steil bergauf. Die 400 jungen Kiefern mussten von den Jungen und Mädchen in Holzkisten hochgetragen werden und auch die Hauen hatten ihr Gewicht. Bei allerschönstem Herbstwetter pflanzte dann jeder Neuntklässler im Schnitt 8 junge Kiefern.

Sicherlich haben alle Schüler und Schülerinnen auch in diesem Schuljahr beim Aufforsten anschaulich gelernt, dass es sich lohnt und Freude macht, sich für unsere Umwelt und Heimat einzusetzen.

Petra Pawalkat